Antworten auf Frage 11
Frage 11
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CDU Fraktion |
Die CDU begrüßt das Engagement junger Menschen, die sich sowohl im Rahmen des BFD, als auch des FSJ für unsere Gesellschaft einsetzen. |
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SPD Fraktion |
Freiwilligendienste für junge Menschen, wie z.B. das Freiwillige Soziale Jahr oder das Freiwillige Ökologische Jahr werden wir besonders fördern und eine Verdrängung dieser Jugendfreiwilligendienste durch den neu geschaffenen Bundesfreiwilligendienst verhindern. Die Freiwilligendienste dürfen nicht zu einer Verdrängung von regulären Arbeitsplätzen führen oder als Mittel der Lohndrückung genutzt werden.
Wir freuen uns auch über die hohe Bereitschaft, sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zu engagieren. |
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Grüne Fraktion |
Wir halten Freiwilligendienste für eine sehr wichtige Einrichtung. Wir wollen, dass die bestehenden Freiwilligendienste in einem Freiwilligendienstestatusgesetz auf Bundesebene gebündelt und die unterschiedlichen Rahmenbedingungen angeglichen werden. Unser Schwerpunkt ist aber auch die Bildungsarbeit für die jugendlichen im Dienst – und die ist bei den freiwilligen Jahren besser als beim Bundesfreiwilligendienst. Wenn, dann sollte sich die Struktur dem FSJ/ FÖJ anpassen. |
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FDP Fraktion |
Der Erfolg des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) und des neuen Bundesfreiwilligendienstes in Schleswig-Holstein zeigt deutlich, dass sich gerade junge Menschen gerne und vielfältig für gesellschaftliche Belange einsetzen. Die FDP möchte die Jugendfreiwilligendienste im Interesse der Jugendlichen zukünftig noch attraktiver gestalten und z.B. die Anerkennung von Qualifikationen verbessern. |
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Die Linke Fraktion |
DIE LINKE hat sich von Anfang an gegen den Umbau des Zivildienstes in den sogenannten Bundesfreiwilligendienst (BFD) ausgesprochen. Hier wurde in der Absicht, das Bundesamt für den Zivildienst und seine Verwaltungsstrukturen zu erhalten, mit dem BFD ein neuer Freiwilligendienst und damit eine überflüssige Doppelstruktur geschaffen. Mit der Aussetzung des Wehrdienstes und des Zivildienstes wurde die Chance vertan, die damit eingesparten Mittel sinnvoll für den Ausbau der bereits bestehenden Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ zu verwenden.
Es kann aber nicht der Sinn des Ausbaus der Freiwilligendienste sein, die mit der Aussetzung des Zivildienstes wegfallenden 90.000 Arbeitsplätze so billig wie möglich zu ersetzen. |
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SSW Fraktion |
Grundsätzlich muss sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass der neue „Freiwillige soziale Dienst“ für junge Leute an Attraktivität gewinnt. Dies könnte durch eine bessere Anerkennung des Dienstes bei Arbeitgebern oder Hochschulen geschehen. Auch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit durch Bund und Land könnte viele Unsicherheiten abbauen. Auch das Spektrum der Angebote muss erweitert werden.
Der SSW hat mit Blick auf die Freiwilligendienste immer gefordert, dass die Zahl der Plätze erhöht werden muss und hat Kürzungen in diesem Bereich stets scharf kritisiert. Auch wir halten eine Entwicklung, in der sich der Bundesfreiwilligendienst zum Konkurrenzmodell für die bisherigen Freiwilligendienste entwickelt, für alles andere als wünschenswert. Dies lässt sich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen. Sofern sich diese Entwicklung aber klar in der Praxis abzeichnet, muss selbstverständlich gegengesteuert werden. |
