Fockbeker Fotomarathon

Buernhuus Fockbek:

Kultur ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik, der Bildenden Kunst, aber auch geistiger Gebilde wie etwa im Recht, in der Moral, der Religion, der Wirtschaft und der Wissenschaft. Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist. Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Dieser Aussage und dem gestellten Motto unterworfen möchte ich das Kulturprojekt „Der Fockbeker Fotomarathon“ vorstellen.

Das Ziel:
Frühzeitiges Heranführen an kulturelle Bildungsinhalte macht aus Kindern und Jugendlichen gefestigte, kreative und innovationsfreudige Menschen, die die kulturellen Werte unserer Gesellschaft bewahren und zukünftig weiterentwickeln.

Die Idee: Heute wird Fotografie als vollwertige Kunstform akzeptiert. Indikatoren dafür sind die wachsende Anzahl von Museen, Sammlungen und Forschungseinrichtungen für Fotografie, die Zunahme der Professuren für Fotografie sowie nicht zuletzt der gestiegene Wert von Fotografien in Kunstauktionen und Sammlerkreisen. Verschiedene Arten der Fotografie haben sich entwickelt, so die Landschafts-, Akt-, Industrie-, Theaterfotografie und andere mehr, die innerhalb der Fotografie eigene Wirkungsfelder entfaltet haben. Die Fotografie ist jedoch keine exklusive Kunstform, sondern wird auch von zahllosen Amateurfotografen betrieben. Somit ist diese Form der Kunst für Jeden zugänglich.
Heutzutage erleben Kinder schon früh die Fotografie. Bilder, die mit Handykameras gemacht werden sind im Leben der Kinder fest verankert. Doch kein Kind oder Jugendlicher würde wahrscheinlich Fotos als Kunstform und somit als Teil einer Definition von Kultur betrachten. Aber tatsächlich fotografiert schon der größte Teil der heutigen Kinder und Jugendlichen ihren Alltag und dessen Inhalte – wenn auch unbewußt betreiben sie dabei entfernt Kunst. Um ihnen dies deutlich zu machen und losgelöst von der alltäglichen Handyfotografie sollen bei diesem Projekt Kinder und Jugendliche ihre unbewußte Aktivität gezielt einsetzen um vorgegebene Themen aus ihrem „Kamerawinkel“ darzustellen. Dabei sollen sowohl die Handys der Kinder wie auch gestellte Digitalkameras eingesetzt werden.

Durchführung: Beworben wird dieses Projekt im Buernhuus. Durch die hauptamtlichen Betreuer werden hier gezielt die Kinder und Jugendlichen angesprochen, die sich eher selten bis gar nicht mit der Kultursparte Fotografie beschäftigen. Zusätzlich wird auf der Homepage des Buernhuus, und auf Flyern und Plakaten, die in der örtlichen Gemeinschaftsschule verteilt werden auf das Projekt hingewiesen. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen  des Ortes im Alter von 12-16 Jahren. Beginn des Projekts ist am Samstag, 21.04.2012 um 10.00 Uhr. Das Projekt beginnt mit der Begrüßung der Teilnehmer im Buernhuus. Dann folgt eine Erläuterung des Projekts (Zeitlicher Ablauf, geplante Durchführung und die Vorgaben für den Marathon). Darauf folgt die Bekanntgabe der 10 Themen. Im Anschluss startet eine Sichtung der vorhandenen Arbeitsgeräte (Handys und Kameras) sowie dem mitgebrachten Zubehör (USB Kabel, Software etc.). In diesem Zusammenhang gibt es dann von einem professionellen Fotografen eine Einführung in die Technik sowie ein einfacher Einstieg in die Fotografie mit dem Schwerpunkt Motivwahl, Kamerafunktionen und Tipps und Tricks beim fotografieren. Nach dem Einteilen der Teilnehmer in 3-er Gruppen und dem Zuteilen der Jugendgruppenleiter werden evtl. benötigte Kameras und Zusatzmaterial ausgehändigt und die Teilnehmer auf den Marathon entlassen. Ankunft zurück im Haus ist um 19.00 Uhr. Die Teilnehmer essen gemeinsam Abendbrot und begeben sich danach mit ihren jeweiligen Jugendgruppenleitern an die bereitgestellten PC´s  um für die Präsentation ihrer Arbeit die besten Bilder zu den jeweiligen Themen auszuwählen. Danach werden alle Ergebnisse auf einem Speichermedium zusammengefasst, um es am nächsten Morgen gemeinsam nach dem Frühstück als Präsentation für alle Teilnehmer und Gruppen über einen Beamer vorzuführen. Das Projekt endet für die Teilnehmer nach der Präsentation ihrer Arbeiten am Sonntag, 28.04.2012 um 11.00 Uhr. Den Teilnehmern wird bekannt gemacht, dass von allen Gruppenarbeiten ein Fotobuch erstellt werden kann, dass auf Wunsch für die jeweiligen Teilnehmer angefertigt wird. Zusätzlich bekommen die Teilnehmer die Information, dass es am Samstag, 28.04.2012 im Buernhuus eine Ausstellung der Gruppenergebnisse gibt, mit der Bitte, dass die Teilnehmer die Zeit haben, bitte vor Ort sind, um evtl. Fragen der Besucher hinsichtlich ihrer Gruppenarbeiten beantworten zu können.
Präsentation: Am Samstag, 28.04.2012 10.00 – 15.00 Uhr sollen in den Räumen des Kulturpunkt Buernhuus Fockbek, Große Reihe 21, 24787 Fockbek  die Ergebnisse des Fockbeker Fotomarathon ausgestellt werden. Die Präsentation für diese Ausstellung wird durch Ankündigung in der Landeszeitung, dem Hallo Wochenblatt, dem Gemeindeblatt, auf der Homepage des Hauses und durch Plakate in den Geschäften im Ort beworben.